Archive für Juli 2007

Bombendrohung in Tsawwassen

Gestern haben sie in den Nachrichten gesagt, dass es letzten Samstag im Terminal der BC-Ferries in Tsawwassen eine Bombendrohung gab. Es gab natuerlich keine Bombe, aber der Faehrenverkehr nach Vancouver Island wurde lahmgelegt, sodass die Leute zum Teil 5 Stunden warten mussten, um auf eine Faehre zu kommen.

Zum Glueck ist das nicht vor 2 Wochen passiert, als ich meinen Trip nach Victoria gemacht habe.

Fernsehen

Hurra!!! Gestern habe ich endlich einen Fernseher bekommen! Jetzt ist meine Wohnung komplett und meine fernsehfreie Zeit ist vorbei. Heute abend mach ich erstmal nen Fernsehabend, mal sehen was das kanadische Programm so zu bieten hat…

Whistler-Fotos

Habe jetzt auch endlich die Fotos vom Whistler-Trip hochgeladen. Den Trip habe ich ganz am Anfang gemacht, habe die Fotos aber letzte Woche zugeschickt bekommen (meine Kamera-akkus waren mal wieder leer).

Tine in Whistler

deutsch-englische Kirche in Vancouver

Am Sonntag bin ich auf die Idee gekommen mal den Gottesdienst aufzusuchen und bin in die nächste Kirche in meiner Nachbarschaft, gegenüber vom Oakridge Shopping Centre, gegangen. Zufällig war das eine evangelische Kirche, in die viele Deutsche regelmäßig hingehen. Auch der Pfarrer ist aus Deutschland. Der Gottesdienst war aber auf Englisch.

Viele Sachen sind sehr ähnlich zum Deutschen Gottesdienst, zum Beispiel wird das Credo (Glaubensbekenntnis) 1 zu 1 übersetzt und viele Lieder sind ähnlich wie im Deutschen. Ein paar Unterschiede gab es aber auch, zum Beispiel, dass zwischendrin einfach mal alle Leute aufgefordert werden aufzustehen, allen anderen die Hand zu geben und sich “Peace be with you” (Friede sei mit dir) zu sagen. Das kannte ich bisher noch nicht.
Die Leute haben sich natürlich gefreut, dass ich als deutsche Studentin ihre Kirche besuche. Ich und noch ein anderer aus Deutschland sind sogar im Gottesdienst namentlich als Gäste erwähnt worden. Danach wurde ich dann noch auf Kaffee und Kuchen in der Kirche eingeladen, die veranstalten hier jeden Sonntag nach der Kirche eine Teeparty mit Kaffee, Tee, Schnittchen, Kuchen und Obst.

Dort habe ich dann erfahren, dass die ganzen Deutschen, die immer in die Kirche gehen, vor ungefähr 50 Jahren eingewandert sind. Es war sehr interessant, sich mit denen zu unterhalten. Die kämpfen hier in Vancouver regelrecht für den Erhalt der deutschen Sprache, weil ihre Enkelkinder inzwischen schon gar kein Deutsch mehr lernen, sondern nur Englisch können. Einmal im Monat findet der Gottesdienst auch auf deutsch statt. (manchmal auch auf Mandarin, so ne chinesische Sprache, weil auch viele Chinesen in diese Kirche gehen)

Auf jeden Fall haben sich die Leute ganz schön über den Verfall der deutschen Sprache aufgeregt, darüber, dass bei uns so viele Anglizismen und “Pseudo”-englisch Wörter eingeführt werden (wie zum Beispiel “Handy”, das heißt ja hier nicht “handy”, sondern “cell phone”)

Nächsten Sonntag ist der Gottesdienst auf deutsch, da geh ich natürlich hin!

eine “Wanderung” zum Grouse Mountain

Am Samstag haben wir eine “Wanderung” auf den Grouse Mountain unternommen, ein Berg am Rand von North Vancouver. Wanderung deshalb in “…”, weil es eher einer Klettertour der anstrengenden Sorte war, nicht für faule Menschen geeignet. Auf jeden Fall ging es entgegen unseren Erwartungen nicht auf einem “richtigen” Weg gemütlich den Berg hinauf, sondern über hohe Treppenstufen, Steine und Äste und es war seeehr steil. Zum Teil musste man auf allen Vieren nochklettern, um nicht rückwärts irgendwo wieder runter zu stürzen. Wir sind es aber eher gemütlich angegangen (soweit das jedenfalls möglich war) und haben einige Pausen eingelegt. Dabei wurden wir natürlich von vielen anderen kletterfreudigen Touris und Extremsportlern überholt. Manche Leute laufen ja da hoch wie die Bekloppten: in Sportklamotten und mit nichts anderem dabei als Kopfhörer auf den Ohren und ner Flasche Wasser. Und dann in einer Geschwindigkeit! Hat mich gewundert, dass keiner von denen abgestürzt ist, der “Weg” ist nämlich fast gar nicht abgesichert. Ziemlich gefährlich eigentlich…

Nach etwa 2 1/2 Stunden haben wir dann endlich unser Ziel erreicht und kamen nassgeschwitzt und verdreckt oben an. Aber es hat sich gelohnt: Der Blick, den man von da oben auf Vancouver hatte, war gigantisch. Schaut mal in die Bildergalerie!

Zurück ging es dann mit der Gondel, den Rückweg wollten wir uns zu Fuß nämlich nicht mehr antun. An diesem Abend bin ich halbtot ins Bett gefallen.

strike!

Was den Muell anbelangt, ist hier in Vancouver echt was los (oder eher gar nichts los). Ein paar hundert Arbeiter der Stadt, darunter viele Muellmaenner, streiken seit gestern. Es geht irgendwie um Geld - zu geringe Bezahlung, was weiss ich… (verstehe die Zeitungsartikel ueber Politik usw. immer nur so ansatzweise). Auf jeden Fall wird jetzt in der Stadt kein Muelleimer mehr ausgeleert und die Bibliothek und ein paar Schwimmbaeder und Museen haben zu. Jetzt muessen alle Leute ihren Muell zu Hause entsorgen. Hoffe mal, der Streik dauert nicht so lange, Vancouver ist ja eigentlich dafuer bekannt, eine der saubersten Staedte der Welt zu sein…

Aquarium

Am Sonntag haben wir beschossen, bei dem Regenwetter (es hat fast die ganze Woche geregnet) ins Vancouver Aquarium im Stanley Park zu gehen. Das ist so was wie das Sea Life Centre in Oberhausen. War ne echt tolle Sache, es gab viele Fische, Krokodile und noch andere interessante Tiere zu sehen. Allerdings hatten leider noch ungefaehr 1000 andere Leute (viele Familien mit Kindern) die Idee, einen Sonntagsausflug ins Aquarium zu machen, sodass man zum Teil vor lauter Leuten gar keine Fische gesehen hat und sich ersteinmal bis zu den Fensterscheiben der Aquarien durchkaempfen musste. Zum Schluss gab es noch eine Beluga-show (weisse Wale) zu sehen.

Thai-night

Jeden Donnerstag findet von der Schule aus ein Themenabend statt. Letzten Donnerstag war Thai-night angesagt (die Woche davor French night). Es war einfach eine geniale Party! Es gab Musik, Karaoke, Spiele, eine Verlosung und gutes und viel zu viel Essen! Die Thai-people waren wirklich sehr gastfreundlich und vor allem spendable, was die uns alles aufgetischt haben! bestimmt 10 Gaenge, wo man dann von jedem probieren konnte. Am besten war das “Green Curry”.

Thai Night

In Thailand tragen sie montags uebrigens alle gelbe Klamotten (T-shirts oder Pullis), um ihren Koenig zu ehren, der an einem Montag geboren wurde.

neue Fotos

Es sind neue Fotos hochgeladen! Schaut mal rein in die Bildergalerie!

Suspension Bridge

20.07.07 Lynn Valley

Zeichen und Wunder

Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder! Seitdem ich hier bin, ist meine Neurodermitis weg - fast jedenfalls. Ist doch irre, ich versteh überhaupt nicht, wieso. Ist aber auch egal! Hauptsache mir gehts gut

Vielleicht sollte ich auswandern. ;-)