Archive für 13.1.2008

Ende

Sooo, das wärs dann wohl. Meine Rückreise ist inzwischen schon 3 Wochen her. Der Blog wird also nicht mehr gebraucht, weil: bin ja jetzt wieder im Land. Konnte mir es aber nicht nehmen lassen, noch einen Schlussbeitrag zu schreiben.

Bin also am 22.12.07 abgeflogen und hab mich schon darauf gefreut, am 23. nach Hause zu kommen und hab eigentlich gedacht, dass nach so vielen Hindernissen während meines gesamten Aufenthalts doch wenigstens die Heimreise ohne Probleme laufen sollte. Lief sie auch - bis London. Dort die große Überraschung: Wegen Nebel alle Weiterflüge von BA gestrichen. Sehr unschön :-( Das hieß also: Koffer abholen, Flug auf den nächsten Tag umbuchen und in dem wohl teuersten Flughafenhotel einzuchecken, das es da gab. War natürlich gefrustet, weil ich befürchtete, ich müsste Weihnachten vielleicht in London verbringen. Zum Glück war am nächsten Tag der Nebel weg, sodass ich diesmal ohne Zwischenfälle nach Hause fliegen konnte, PLUS: Diesmal war mein Gepäck sogar da! :-)

Alles in Allem muss ich sagen, dass es eine sehr ereignisreiche Zeit in Vancouver war mit ihren Höhen (VanIsland-Trip, Rockies und anderen Trips) und Tiefen (Koffer weg, 4 Tage auf der Baustelle und kein Praktikum), Problemen und neuen Herausforderungen. Ich habe Bekanntschaften mit Leuten nicht nur aus Vancouver, sondern aus der ganzen Welt gemacht und dabei meinen Horizont um Dimensionen erweitert. (So kommt es MIR jedenfalls vor.)

Ob ich wieder hinfahre? Klar, was für ne Frage! Später irgendwann mal. Lustigerweise haben mich die Vancouveraner oft gefragt, wie lange ich denn in Deutschland bleiben würde, so als ob ich nur zum Ferienmachen und meine Familie besuchen hierher fahren würde. (”Hallo?! Ich lebe in Deutschland!”) Viele konnten gar nicht verstehen, dass ich abreise, weil es für die meisten normal ist, nach Vancouver zu reisen und dort zu bleiben. Mal sehen, wann die Stadt aus den Nähten platzt.

Inzwischen hab ich mich wieder an die alte Heimat gewöhnt und bin jetzt auf Jobsuche, muss ja jetzt irgendwie weitergehen. Solange wird es hier erstmal ruhig sein, bis es mich wieder irgendwohin verschlägt und es wieder heißt: “Wir sehen uns im Blog.”

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